70.3 Ironman auf Rügen

Einige Triathleten des Team Outfit starteten beim Strandräuber Ironman auf der Mitteldistanz (1,9km;90km;21km) im Ostseebad Binz auf Rügen. Die Bedingungen für einen Triathlon im September waren ideal. Die Ostsee hatte keinen Wellengang und die Sonne schien bei angenehmen Temperaturen um die 20°Grad. 1500 Triathleten gingen an den Start, unter anderen Steffen Lenk, der in seiner Altersklasse 40 den 74. Platz und als Gesamt 474. mit einer Zeit von 5:23:10h ins Ziel kam. Gefolgt von Steven Beninca. Er kam mit einer Zeit von 5:54:10h als 106. in der AK40 und Gesamt 708. über die Ziellinie. Die beiden Ehefrauen und Teammitglieder bildeten eine Staffel für das Team Outfit. Nach dem Schwimmen, ging Katja Beninca auf die Radstrecke, sie bewältigte die 90km Radfahren in 3:18:06h, anschließend ging Teamkollegin und Freundin Susan Lenk auf die Laufstrecke und absolvierte den Halbmarathon in 2:04:42h. Die Gesamtzeit der Frauenstaffel betrug 6:07:06h und somit errungen sie den Gesamtplatz 12 der Damenstaffeln.

Eddi Merckx-Classics

René Scarabis fuhr unterdessen bei den Eddi Merckx-Classics bei Fuschl am See in Österreich die legendäre Radtour. Er fuhr die 106km Radrunde mit 1400 Höhenmetern bei strömenden Regen. Er schaffte diese anspruchsvolle Strecke in der herrlich landschaftlich, schönen Umgebung in einer Zeit von 4:11h.

Erkener Triathlon

Ronny Enke ging in Erkner bei Berlin auf der Mitteldistanz an den Start. Er benötigte für die Halfironmanstrecke 5:39:47h und wurde 16. in der AK40.

Am 03.09.17 fand der beliebte Silberstrom Triathlon am Filzteich bei Schneeberg statt. Es wurden die Sachsenmeisterschaften in der Sprint/Jedermanndistanz (750m Swim, 20km Bike, 5km Run) ausgetragen. Außerdem konnten die Altersklassenathleten wichtige Punkte für den STV Cup sammeln und die Sachsenliga führte ihren 3. Wettkampf durch. Die gesonderte Auswertung erfolgt auf www.triathlon-sachsen.de. Das größte Highlight aber war Faris Al Sultan. Ein sympathischer Weltklassetriathlet war bereits zum 2. Mal Gast des Triathlons, rund um Organisator Carsten Schmidt. Ein Staffelplatz mit Faris konnte ersteigert werden und so ging Faris mit den sächsischen Sportlern auf die Wettkampfstrecke. Der bekannte Triathlet und Hawaiigewinner nahm sich jede Menge Zeit für alle Triathleten, um Fragen zu beantworten oder aber um Erinnerungsfotos zu machen. Hier vergaß man fast, dass keine angenehmen Wettkampftemperaturen waren, denn bei 12°C Außentemperatur hatte fast jeder Athlet mit der Kälte zu kämpfen. Team Outfit mit Faris

Am 20.08.17 fand der 19. Pöhler Triathlon statt. Dies ist ein festes Ereignis in der Triathlonsaison der Triathleten vom Team Outfit im SV Sachsen 90 Werdau e.V. Auch Teamchef Jan Stasch ließ es sich nicht nehmen an dieser beliebten Breitensportveranstaltung teilzunehmen und die Jedermanndistanz zu absolvieren. Es fühlte sich jeder Breiten- und Hobbysportler als Gewinner, wenn er das Ziel erreicht. Aber auch die ambitionierten Triathleten kamen bei optimalen Wetterbedingungen auf ihre Kosten. 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5,9km Laufen stand in und um die Talsperre Pöhl auf dem Programm. 15135772 1306303696067993 5667927506404641889 n

Triathleten vom Team Outfit im SV Sachsen 90 Werdau e.V. starteten beim schnellen Triathlon in der Lausitz am Dreiweibener See. Die flachen Strecken, die schöne Umgebung und eine toporganisierte Triathlonveranstaltung luden die Sportler auf verschiedenen Distanzen ein. Die Triathleten aus Werdau bewältigten die Half-Ironman Distanz (1,9km/90km/21km), hier wurde die sächsische Landesmeisterschaft ausgetragen, deren Siegerehrung im Herbst an zentraler Stelle und schönen Ambiente stattfindet.

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Nach fast auf den Tag genau 4 Jahren Triathlonabstinenz habe ich heute mal kurzentschlossen beim Pöhler Triathlon mein Comeback in der Szene gegeben. Völlig untrainiert aber dafür mental gut vorbereitet fuhr ich an die Talsperre Pöhl. Alles lief sehr gut. Da ich aber in den 4 Jahren meinen unbenutzen Neo verkauft hatte, nahm ich mir ein betagtes Modell aus meinem Leihpool mit. Größe M hat mir doch immer gepasst. Dank der Hilfe meiner Mitstreiter gelang es auch, diese zu schließen. Ich hatte dann aber die Auswirkungen vom Arbeitsstress und nicht durchgeführtem Training der letzten Jahre auf meinen Körperumfang doch leicht unterschätzt. Nach einem lockerem Schwimmstart bekam ich nach ca. 200 Metern Atemnot. Der verdammte Neo war einfach zu eng, bzw ich zu fett. Mir wurde schnell klar, dass ich so die 750 m Schwimmen nicht schaffen konnte und entschloss mich kurzerhand umzukehren. Keine gute Idee, denn so schwamm ich nun den Startern aus der 3. Startwelle, die 5 Minuten nach mir gestartet waren direkt entgegen. Auf meine linke Flanke konnte ich auch nicht ausweichen, da kamen inzwischen schon die Starter aus der ersten Startwelle ins Ziel. Also schlug ich einen großen Haken um die Meute und schwamm zurück an Land. Dort konnte ich mich dann von der Pelle befreien und schwamm mit ca. 10 Minuten Rückstand dem Feld hinterher. Nach 27 Minuten und einigen hundert extra Metern stieg ich dann endlich aus der Talsperre. Warum war ich bei 22°C Wassertemperatur eigentlich auf die Idee gekommen mit Neo zu schwimmen? In der Wechselzone wurde mein untrainierter Körper dann schon von den ersten Krämpfen geplagt, die mich dann kurz nach dem Radaufstieg auch noch mit einem Sturz in den Wald katapultierten. Aber von da an lief es dann recht gut. Nach einer Aufholjagd auf dem Rad und mäßigem Lauf im Anschluss kam ich als 304. der 349 Starter ins Ziel. Was lerne ich aus dem Tag heute? 1. Triathlon macht richtig Spaß! 2. Niemals aufgeben! 3. Immer locker bleiben und das beste daraus machen. Das war sicher nicht mein letzter Triathlon!