Triathleten vom Team Outfit im SV Sachsen 90 Werdau e.V. starteten beim schnellen Triathlon in der Lausitz am Dreiweibener See. Die flachen Strecken, die schöne Umgebung und eine toporganisierte Triathlonveranstaltung luden die Sportler auf verschiedenen Distanzen ein. Die Triathleten aus Werdau bewältigten die Half-Ironman Distanz (1,9km/90km/21km), hier wurde die sächsische Landesmeisterschaft ausgetragen, deren Siegerehrung im Herbst an zentraler Stelle und schönen Ambiente stattfindet.

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Am 20.08.17 fand der 19. Pöhler Triathlon statt. Dies ist ein festes Ereignis in der Triathlonsaison der Triathleten vom Team Outfit im SV Sachsen 90 Werdau e.V. Auch Teamchef Jan Stasch ließ es sich nicht nehmen an dieser beliebten Breitensportveranstaltung teilzunehmen und die Jedermanndistanz zu absolvieren. Es fühlte sich jeder Breiten- und Hobbysportler als Gewinner, wenn er das Ziel erreicht. Aber auch die ambitionierten Triathleten kamen bei optimalen Wetterbedingungen auf ihre Kosten. 750m Schwimmen, 20km Radfahren und 5,9km Laufen stand in und um die Talsperre Pöhl auf dem Programm. 15135772 1306303696067993 5667927506404641889 n

Thomas Hoffmann und Nico Künzel vom Team Outfit starteten bei der ersten Austragung des Ironman in Hamburg. Insgesamt 2500 Hobbyathleten waren bei der Premiere in der Metropole dabei. Die Athleten starteten mit 3,8km schwimmen in der Binnen- und Außenalster, die 180km Radstrecke wurde über 2 Runden im Süden Hamburgs und Umgebung absolviert, während die 42,195km Marathonstrecke am Hamburger Rathaus von vielen jubelnden Zuschauern empfangen wurden und endete.

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Nach fast auf den Tag genau 4 Jahren Triathlonabstinenz habe ich heute mal kurzentschlossen beim Pöhler Triathlon mein Comeback in der Szene gegeben. Völlig untrainiert aber dafür mental gut vorbereitet fuhr ich an die Talsperre Pöhl. Alles lief sehr gut. Da ich aber in den 4 Jahren meinen unbenutzen Neo verkauft hatte, nahm ich mir ein betagtes Modell aus meinem Leihpool mit. Größe M hat mir doch immer gepasst. Dank der Hilfe meiner Mitstreiter gelang es auch, diese zu schließen. Ich hatte dann aber die Auswirkungen vom Arbeitsstress und nicht durchgeführtem Training der letzten Jahre auf meinen Körperumfang doch leicht unterschätzt. Nach einem lockerem Schwimmstart bekam ich nach ca. 200 Metern Atemnot. Der verdammte Neo war einfach zu eng, bzw ich zu fett. Mir wurde schnell klar, dass ich so die 750 m Schwimmen nicht schaffen konnte und entschloss mich kurzerhand umzukehren. Keine gute Idee, denn so schwamm ich nun den Startern aus der 3. Startwelle, die 5 Minuten nach mir gestartet waren direkt entgegen. Auf meine linke Flanke konnte ich auch nicht ausweichen, da kamen inzwischen schon die Starter aus der ersten Startwelle ins Ziel. Also schlug ich einen großen Haken um die Meute und schwamm zurück an Land. Dort konnte ich mich dann von der Pelle befreien und schwamm mit ca. 10 Minuten Rückstand dem Feld hinterher. Nach 27 Minuten und einigen hundert extra Metern stieg ich dann endlich aus der Talsperre. Warum war ich bei 22°C Wassertemperatur eigentlich auf die Idee gekommen mit Neo zu schwimmen? In der Wechselzone wurde mein untrainierter Körper dann schon von den ersten Krämpfen geplagt, die mich dann kurz nach dem Radaufstieg auch noch mit einem Sturz in den Wald katapultierten. Aber von da an lief es dann recht gut. Nach einer Aufholjagd auf dem Rad und mäßigem Lauf im Anschluss kam ich als 304. der 349 Starter ins Ziel. Was lerne ich aus dem Tag heute? 1. Triathlon macht richtig Spaß! 2. Niemals aufgeben! 3. Immer locker bleiben und das beste daraus machen. Das war sicher nicht mein letzter Triathlon!

       

Am Samstag fand für die Triathleten des Team Outfit im SV Sachsen 90 Werdau der 2. Sachsenliga Wettkampf in Form eines Swim and Run in Haselbachtal statt. Geschwommen wurde im Steinbruch mit einem kurzen Landgang 800m und die 8,8km Laufstrecke befand sich in unmittelbarer Nähe. Es war für die Teilnehmer eine Herausforderung der besonderen Art, da die Disziplin Radfahren fehlte, die einen der Hauptteile eines Triathlon darstellt. Die Athleten erreichten folgende Ergebnisse: Jörg Vinzenz wurde bei den Männern 24. auf der Gesamtrangliste mit einer Zeit von 59:10min. Anne Engelhard wurde Gesamt 4. mit einer Zeit von 1:05h und Daniela Schweizer-Theodor erreichte als 6. der Frauen das Ziel in einer Zeit von 1:10h.

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